Es beginnt mit dem Kopf und endet mit dem Körper.
Was geht den Läufern durch den Kopf? Die Antwort darauf hängt davon ab, wann man diese Frage stellt. Was Menschen denken, solange alles noch gut läuft und was sie denken, wenn es richtig schwierig wird, unterscheidet sich erheblich. Zu Beginn eines Laufs wandert der Geist frei umher, aber wenn alles im Gang ist, konzentriert man sich nur noch auf das Laufen und den Körper. „Es beginnt mit dem Kopf und endet mit dem Körper“.
Aber in diesem Kapitel geht es nicht nur darum, was die Läufer denken. Es befasst sich auch eingehend damit, welche Dinge die Läufer stören, welche Nation sich von welchen Dingen am meisten gestört fühlt, welche Gründe es gibt, nicht zu laufen und was die Läufer motiviert, dabeizubleiben.
Wegen ihrer harten Arbeitsmoral liegt das Aufgeben den Deutschen nicht gerade (zu 60% bleiben sie dabei, somit erreichen sie die höchste Punktzahl in der Rubrik derer, die nie ans Aufgeben denken). Ein weiterer Faktor, der diese harte Arbeitsmentalität widerspiegelt, ist die Tatsache, dass deutsche Läufer, mehr als andere, mit ihre Laufroutine aussetzen, wenn sie die Arbeit zu sehr abhält (41%). Am meisten stören sie Hunde und Hundekot (43%), und Deutschland ist das Land, das sich am meisten von Radfahrern gestört fühlt (18%). Mit 11% stört es die Deutschen am wenigsten, wenn sie alleine laufen müssen, obwohl deutsche Frauen den höchsten Prozentsatz derer stellen, die nicht mehr laufen, wenn es draußen zu dunkel wird (38%).
